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Kühlboxen & Minikühlschränke

 

Auch wenn ein ganz besonderer Reiz im Übernachten in der Natur liegt – so ganz können und wollen wir zumeist nicht auf den gewohnten Komfort verzichten. Und spätestens, wenn es um die Hygiene von Lebensmitteln geht, wäre falsch verstandene Natürlichkeit auch nicht nur sinnlos, sondern sogar gefährlich. Deswegen ist bei eigentlich allen Aktivitäten im Freien, bei denen auch gegessen wird, die richtige Kühlung immer ein Thema. Wir stellen zahlreiche Möglichkeiten mit ihren Vor- und Nachteilen vor.

Die Bandbreite an unterschiedlichen Möglichkeiten zur Kühlung von Speisen und Getränken ist hoch. Je nach verwendetem System gibt es natürlich Grenzen der Machbarkeit. Zumal bei der richtigen Kühlbox oder dem mobilen Camping-Kühlschrank auch der Preis immer eine wichtige Rolle spielt. Grundsätzlich hat sich der Handel aber darauf eingerichtet und bietet inzwischen für beinahe jeden Einsatzzweck eine probate Lösung an. Wer sich ein umfassendes Bild über das aktuelle Angebot machen will, sollte dabei unbedingt einen Blick ins Internet werfen, denn hier stehen in der Regel erheblich mehr verschiedene Modelle zur Verfügung als beim Camping-Bedarf vor Ort. Außerdem lässt sich online mit etwas Suche eigentlich immer ein Schnäppchen machen, um die gewünschte Kühltechnik zu erwerben.

 

Unterschiede in Design, Leistung und Preis: Bauarten von Kühltechnik

 

Wenn wir unterwegs gekühlte Lebensmittel benötigen, stehen uns zahlreiche Hilfsmittel zur Verfügung. Welches davon zum Einsatz kommt, hängt von mehreren Faktoren ab. Zunächst sind vor allem Gewicht und Volumen des Kühlguts ausschlaggebend. Werden nur kleine Mengen gekühlt transportiert, muss es ja nicht gleich der Mini Kühlschrank sein, denn eine einfache Kühltasche erfüllt auch ihren Zweck. Zudem muss das gute Stück ja auch getragen werden, also ist das Gewicht des Geräts selbst ebenfalls ein wichtiger Faktor. Dass hier im Auto oder gar im Wohnwagen andere Möglichkeiten zur Verfügung stehen als bei der Radtour oder am Baggersee, ist selbstverständlich.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist der Preis. Die eingeschränkt nutzbare Kühltasche gibt es für wenige Euro; der Kühlschrank für unterwegs mit eigenem Gefrierfach schlägt mit mehreren Hundert zu Buche. Natürlich gilt auch bei einer Kühltasche oder einen Mini Kühlschrank, dass höhere Qualität ihren Preis hat. Mit etwas Planung und Suche nach dem passenden Gerät lässt sich der Griff in die Haushaltskasse jedoch deutlich reduzieren, ohne auf den gewünschten Komfort verzichten zu müssen. Da es diverse sehr unterschiedliche technische Ansätze gibt, Gekühltes zu transportieren, stellen wir zunächst die technischen Möglichkeiten vor.

Diese nehmen durchaus auch skurrile und witzige Ausmaße an, wie unter anderem die Kühlmöglichkeit für den Pool beziehungsweise Badesee oder auch die Erdkühlung beweist… 😉

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Kühltaschen – einfach, günstig, aber nicht immer geeignet

 

Eine Kühltasche bekommt man für wenige Euro in beinahe jedem Supermarkt. Für einen zumeist einstelligen Betrag erhält man hier eine einfache Henkeltasche aus Kunststoff. Diese ist mit einer dünnen Isolierschicht aus Metall und Schaumstoff versehen und ausreichend für den Transport mehrerer Tiefkühlpizzen. Aber auch wenn diese Taschen verlockend günstig sind, sollten sie nicht als Begleiter für Ausflüge dienen. Denn einfache Kühltaschen sind tatsächlich nur dafür ausgelegt, Ware vom Supermarkt nach Hause zu transportieren, ohne dass sie auftaut. Diese Taschen können zumeist nicht wirklich dicht verschlossen werden, zudem sind sie nicht reißfest konstruiert. Auch verfügen diese simplen Kühltaschen zumeist nur über einen sehr wackligen Plastik-Henkel. Dieser ist für den schnellen Transport nach Hause ausreichend. Für längere Wege oder gar Wanderungen ist er allein vom Komfort her bereits vollkommen ungeeignet.

Eine erheblich bessere Möglichkeit stellt hier eine Kühltasche für den Strand dar. Diese Modelle verfügen nicht nur über ein größeres Volumen, sondern sind auch erheblich hochwertiger gefertigt. Auch hier bewegt man sich preislich noch im unteren zweistelligen Bereich, erhält dafür aber ein erheblich nützlicheres Reise-Utensil. Durch die zumeist quaderförmige Konstruktion steht nicht nur genug Volumen für Lebensmittel, sondern auch für die Mitnahme eines Kühlakkus zur Verfügung. Dieser erhöht die Kühldauer deutlich und sollte deswegen bei längeren Touren trotz des erhöhten Gewichts immer mitgeführt werden. Durch die bessere Verarbeitung sind richtige Kühltaschen erheblich dichter als einfache Henkeltaschen. Zudem kommen hier in der Regel deutlich robustere Kunststoffe zum Einsatz, die das Leben der Kühltasche deutlich verlängern. Ebenfalls trumpfen kann eine gute Kühltasche durch den Tragekomfort. Sie ist nicht nur leicht, sondern verfügt zumeist auch über einen Schulterriemen. Damit wird der Weg vom Auto zum Strand auch mit ein paar Litern Wasser mehr im Gepäck kein Problem.

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Kühlboxen ohne Technik – einfach, praktisch, gut

 

Wer ohne den Einsatz von Technik größere Mengen von Lebensmitteln kühl halten will, kann auch zur Thermobox greifen. Im Internet sind diese einfachen Kühlboxen in unterschiedlichen Ausführungen und Größen zu haben, im Fachhandel meistens etwas rar. Oftmals bestehen diese Kühlboxen aus Styropor – so wird der Preis niedrig gehalten, die Kühlleistung aber bleibt. Die Kühlboxen selbst verfügen über keine Kühltechnik. Die niedrige Temperatur wird also alleine durch das Kühlgut und beigelegte Kühlakkus erzeugt. Allerdings sind Thermoboxen tatsächlich nur dann sinnvoll, wenn das Kühlgut in einem Fahrzeug transportiert wird und auch am Zielort kein größerer Transport notwendig ist. Denn zum einen sind Thermoboxen aufgrund ihrer Bauweise relativ sperrig – und sie verfügen zumeist über keine Henkel. Ein wirklich bequemer Transport außerhalb eines Fahrzeugs ist mit ihnen damit nicht möglich. Können sie aber so transportiert werden, sind sie im Preis-Leistungsverhältnis beinahe unschlagbar. Die Kühldauer gegenüber den erheblich schwächer isolierten Kühltaschen ist deutlich erhöht.

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Etwas schicker und zumeist auch leichter zu handhaben geht es bei klassischen Kühlboxen zur Sache. Kühlboxen sind zumeist aus robustem Kunststoff gefertigt und verfügen über einen versenkbaren Tragehenkel. Die etwas andere Bauweise hat gegenüber der Thermobox Vor- und Nachteile. Diese Modelle sind leichter zu transportieren, außerdem sind sie in der Handhabung erheblich komfortabler. Durch den Schutz der Isolierschicht mit einem Kunststoffmantel sind Kühlboxen deutlich robuster gegen Stöße und Stürze. Allerdings hat dieser Schutz auch einen Preis. Denn bei identischem Außenvolumen verbleibt in einer Camping Kühlbox deutlich weniger Platz für Lebensmittel und Akkus. Ideal sind Kühlboxen für einen langen Badetag am Strand oder ein Picknick. Denn sie können relativ leicht getragen werden, zudem verbleibt meist genug Raum für die Unterbringung eines Kühlakkus. Etwas hochwertigere Modelle verfügen über einen Trageriemen, mit dem die Kühlbox bequem geschultert werden kann. Auch werden einige Modelle mit einem eigenen herausnehmbaren Kühlakku geliefert, der während des Transports im Deckel befestigt werden kann. Alle Thermoboxen und Kühlboxen werden über einen Deckel an der Oberseite befüllt.

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Kühlboxen mit Kühltechnik – starke Leistung für unterwegs

 

Wenn die Kühldauer wenige Stunden überschreitet, sind einfache Kühltaschen und Kühlboxen meist nicht mehr ausreichend. Denn diese bieten zwar eine hervorragende Isolierung, aber auch unter günstigen Bedingungen ist es spätestens nach einem Tag mit jeglicher Kühlleistung vorbei. Wer mehr Kühlung benötigt, sollte also zu einem aktiven Kühlsystem greifen. Auch hier gibt es verschiedene Systeme, die wieder eigene Vor- und Nachteile mit sich bringen. Thermoelektrische Kühlboxen verfügen über ein einfaches integriertes Kühlungssystem. Dieses beinhaltet ein sogenanntes Peltier-Element, das mittels elektrischer Energie gekühlt werden kann. Zumeist sind das Kühlelement und die zugehörige Elektronik im Deckel der Kühlbox untergebracht. Auch wenn diese Art der elektrischen Kühlung verhältnismäßig günstig zu haben ist, hat sie doch auch ihre Tücken. Peltier-Elemente funktionieren aufgrund der Eigenschaften von Gleichstrom leitenden Metallen. Dementsprechend benötigt eine thermoelektrische Kühlbox über eine Stromversorgung. Da Peltier-Elemente einen sehr hohen Energieverbrauch haben, können sie nicht über einen eingebauten Akku versorgt werden. Damit ergibt die Nutzung einer Thermoelektrischen Kühlbox nur in einem Auto oder Wohnmobil Sinn, wo eine starke externe Stromquelle zur Verfügung steht. Zudem sind thermoelektrische Kühlboxen nicht sehr energieeffizient. Zwar wird eine dauerhafte Kühlleistung erzielt, diese bleibt in ihrer Stärke aber deutlich hinter anderen Techniken zurück. Thermoelektrische Kühlboxen eignen sich damit vor allem für den Einsatz während einer längeren Fahrt oder im Betrieb an einer stationären Steckdose. Ein weiterer Nachteil dieser Modelle ist, dass sie über relativ starke Gebläse verfügen müssen, damit der gewünschte Effekt eintritt. Also erzeugen sie im laufenden Betrieb permanent eine Geräuschkulisse.

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Deutlich leistungsfähiger und auch transportabler sind Kühlboxen und Mini Kühlschränke mit Absorber. Auch hier kann der Kühlschrank über eine externe Stromquelle betrieben werden, zumeist steht ebenfalls der Anschluss über 12 oder 230 Volt zur Verfügung. Zusätzlich verfügen Absorber-Kühlschränke aber auch über eine weitere Energiequelle, die sie unabhängig von jeglicher Stromversorgung macht: Gas. Der Absorber wird mit einer handelsüblichen Gaskartusche für das mobile Camping oder einer Gasflasche betrieben. Gerade beim Einsetz einer Kartusche entsteht so ein relativ leicht zu transportierendes unabhängiges System, das beinahe überall eingesetzt werden kann. Absorber Kühlschränke sind zumeist etwas größer als thermoelektrische Systeme. Zudem dürfen sie nur auf waagerechten Oberflächen betrieben werden, da der Absorber ein ausgeglichenes Niveau für die zirkulierende Kühlflüssigkeit benötigt. Aufgrund der aufwändigen Technik sind diese Modelle teurer als eine Kühlbox mit thermoelektrischem Kühlelement.

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Mini-Kühlschränke und Camping-Kühlschränke – Luxus wie zuhause

 

Auch Kompressorkühlschränke, wie man sie aus dem eigenen Haushalt kennt, sind für das Camping geeignet. Allerdings benötigen diese Modelle einen permanenten Stromanschluss, um kühlen zu können. Die kleinen und großen Modelle unterscheiden sich vor allem durch Gewicht und Volumen von den heimischen Geräten. Ideal sind diese Camping Kühlschränke überall dort, wo eine hohe Kühlleistung gefragt ist und Strom kein Problem darstellt. Dies ist neben einem guten Campingplatz auch in der Gartenlaube oder im Ferienhaus der Fall. Da diese Camping Kühlschränke gut isoliert sind, können sie in einem Wohnwagen oder Wohnmobil während der Fahrt auch problemlos die Kühlbox ersetzen. Bei vielen Modellen handelt es sich hier um ein Kombi-System. Unterwegs wird ein einfaches thermoelektrisches Kühlelement verwendet. Dies ist zwar schwächer in der Leistung als das eigentliche Kompressor-System, aber eben auch problemlos während der Fahrt aktivierbar. Sobald der Kühlschrank am Reiseziel an den externen Haushaltsstrom angeschlossen wird, schaltet das System auf den Kompressor um und liefert volle Leistung. Im Gegensatz zu stationären Modellen hat die hohe Leistung durch den Kompressor aber auch einen Haken. Da die Isolierung der Geräte meist schwächer ausfällt als zuhause, ist der Kompressor im Betrieb deutlich hörbar. Wer ohne Stille keinen ungestörten Nachtschlaf genießen kann, sollte also eher zu einem Mini Kühlschrank oder Camping Kühlschrank mit Absorber greifen. Diese sind im laufenden Betrieb deutlich leiser als Kompressoren.

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Die Kühltechnologie – vier Verfahren kurz erklärt

 

Kühlung durch Isolation

 

Bei der Isolation findet keine selbstständige Kühlung statt. Lebensmittel und Kühlelemente werden in einer Tasche oder Kiste gelagert, dieser Behälter ist wärmegedämmt. Der Dämmungseffekt wird hierbei durch zwei einfache Prinzipien erreicht. Zunächst sind isolierende Stoffe wie Styropor zumeist von sehr geringer spezifischer Dichte. Damit sind sie nicht in der Lage, Wäre und andere Energie zu leiten. Zum zweiten wird ein Luftaustausch mit der Umgebung verhindert. Kann ein Gasgemisch wie Luft nicht zirkulieren, ist es auch nicht in der Lage, Wärme aufzunehmen oder abzugeben.

 

Thermoelektrische Kühlung: Der Peltier-Effekt

 

Der bereits 1834 entdeckte Peltier-Effekt wird heute in zahlreichen Kühlboxen und Mini Kühlschränken genutzt. Hierbei wird ein metallischer Leiter unter Gleichspannung gesetzt. Daraufhin wird eine der Elektroden immer kälter, die andere immer Wärmer. Dieser Effekt wird beim Camping-Kühlschrank genutzt, um durch die abstrahlende Wärme ein Gefälle zu erzeugen, das weitere Wärme aus dem Kühlraum zieht und nach außen transportiert. Um diesen relativ schwachen thermoelektrischen Effekt zu unterstützen, werden Gebläse zum Abtransport der warmen Luft verwendet.

 

Absorberkühlschrank – Kühlen mit Gas

 

Ein Absorberkühlschrank funktioniert durch das Erhitzen von ammoniakhaltigem Wasser. Während des Erhitzens werden Wasser und Ammoniak voneinander getrennt. Das Wasser wird hierbei vom Ammoniak getrennt und fließt in den Absorber, das Ammoniak wird gasförmig. In diesem erhitzten Zustand wird der heiße Ammoniakdampf in einen Kondensator geleitet. Während das Ammoniak abkühlt, wird es durch einen Verdampfer geleitet, der mit dem Innenraum des Kühlschranks verbunden ist. Je stärker das Ammoniak abkühlt, desto mehr Wärme entzieht es dabei dem Innenraum. Ist es wieder kalt und verflüssigt, landet es wieder beim Wasser im Absorber. Da dieser Kreislauf physikalisch relativ komplex ist und auf den Laufrichtungen der installierten Rohre beruht, muss ein Camping Kühlschrank mit Absorber waagerecht betrieben werden.

 

Kompressorkühlschrank – Kühlen wie Zuhause

 

Bei einem Kompressorkühlschrank presst ein Kompressor das Kühlmittel zusammen. Durch die Erhöhung des Drucks erwärmt sich das Kühlmittel stark. Leitet man das erwärmte Kühlmittel dann durch sogenannte Kühlschlangen, erkaltet es wieder und kondensiert dabei. Dieser Kondensationseffekt wird genutzt, um das verdampfende Kühlmittel durch den Innenraum des Kühlschranks zu leiten, wo es die Wärme entzieht. Auch hier gilt, dass aufgrund der aufwändigen Technik ein permanenter Transport nicht ratsam ist. Die verwendeten Kühlmittel benötigen bei nicht waagerechtem Transport eine gewisse Zeit, um innerhalb des Kühlsystems wieder zurückzufließen. Da Kompressorkühlschränke einen relativ hohen Energieverbrauch haben, sind sie im Campingbereich meistens mit einem Peltier-Element für den mobilen Einsatz ausgerüstet.

 

Was bei einem Camping Kühlschrank noch beachtet werden sollte

 

Neben dem Gewicht und der zum Einsatz kommenden Technik gibt es einige weitere Details, die bei einem Camping Kühlschrank oder einer Kühlbox beachtet werden sollten. Denn auch wenn diese Geräte alle ein guter mobiler Ersatz für den heimischen Kühlschrank sind – identisch mit ihm sind sie nicht. Wer also den optimalen Nutzen aus seinem mobilen Kühlaggregat ziehen will, sollte die folgenden Punkte beachten.

 

Transport

 

Wer nicht mit dem Auto oder Wohnwagen unterwegs ist, sollte an die Kühlung nicht allzu hohe Ansprüche stellen. Denn alle wirklich einfach tragbaren Systeme erbringen nicht die Leistung, die ein Standgerät bieten kann.

Hitze und Kälte

 

Mobile Kühlschränke mit einer höheren Leistung eignen sich oftmals nur für den Transport im Fahrzeug. Neben einem vorsichtigen Transport sind es auch andere Umweltbedingungen, die beachtet werden sollten. Bei großer Hitze sinkt die Kühlleistung in einem Mini Kühlschrank unweigerlich, weil er nicht in der Lage ist, diese vollständig auszugleichen. Außerdem sollte ein Camping Kühlschrank auch keinem extremen Frost ausgesetzt werden, um die elektrischen und mechanischen Bestandteile nicht zu beschädigen.

 

Reinigung

 

Die Kühlleistung von mobilen Kühlsystemen ist immer geringer als zuhause. Dementsprechend ist Hygiene hier von entscheidender Bedeutung. Verschmutze Kühltaschen und Kühlschränke sollten umgehend gereinigt werden. Ansonsten droht eine Verkeimung des Kühlbereichs – und die damit einhergehenden gesundheitlichen Risiken beim Verzehr der gelagerten Lebensmittel.

 

Gasverbrauch

 

Die Verwendung einer Gaskartusche bei einer Kühlbox ist praktisch, aber leider nicht unendlich lange nutzbar. Denn der durchschnittliche Verbrauch bei einem gasbetriebenen Camping Kühlschrank liegt bei zirka zehn Gramm Gas pro Stunde. Somit hält eine einzelne Gaskartusche mit einem Füllgewicht von knapp unter 240 Gramm etwa einen Tag lang, danach muss sie gewechselt werden. Abhilfe schafft hier bei einem Wohnwagen oder Wohnmobil der Anschluss an eine Gasflasche. Damit kann ein Kühlschrank über mehrere Wochen betrieben werden.

 

Batteriewächter im Standbetrieb

 

Wird ein Camping Kühlschrank über den 12 Volt-Anschluss im Auto betrieben, sollte unbedingt auf den Batterieverbrauch geachtet werden. Denn solange das Fahrzeug nicht fährt, liefert die Lichtmaschine keinen zusätzlichen Strom. Auch wenn Autobatterien über eine erhebliche Kapazität verfügen – irgendwann sind sie leer. Abhilfe schafft hier ein in den Camping Kühlschrank integrierter Batteriewächter. Dieser warnt, wenn der Ladestand der Fahrzeugbatterie zu weit abzusinken droht.

 

Kein Gebrauchtkühlschrank

 

Vom Kauf von gebrauchten Mini Kühlschränken oder Camping Kühlschränken ist eher abzuraten. Denn hier kann nicht nachvollzogen werden, welchen Belastungen sie in ihrem bisherigen Leben bereits ausgesetzt waren. Eventuelle Beschädigungen oder ein Keimbefall durch verrottende Lebensmittel können leicht optisch vertuscht werden – die Spätfolgen treten dennoch auf. Damit eine Kühlbox ohne Bedenken genutzt werden kann, sollte sie neu angeschafft werden.

 

Kauf im Internet

 

Wenn nicht gerade ein hochgradig spezialisiertes oder maßgeschneidertes Kühlsystem benötigt wird, lohnt sich immer der Blick ins Internet. Hier finden sich erheblich mehr Angebote als beim Ausstatter für Campingbedarf, zudem ist ein direkter Preisvergleich erheblich einfacher. Alle wichtigen Angaben zu Maßen, Gewichten und Leistung finden sich bei guten Online-Händlern für jedes Produkt auf einem Datenblatt.

 

Der richtige Mini Kühlschrank für den richtigen Einsatz

 

Beim Picknick oder am Strand

 

Wenn der Aufenthalt nur wenige Stunden dauert, ist eine einfache Variante zur Kühlung meist ausreichend. Es bietet sich schon aus Gründen des Komforts an, zu einer kleinen Kühlbox oder einer Kühltasche zu greifen. Denn diese sind leicht transportabel, haben genug Stauraum für ein komplettes Picknick und bieten zumeist auch noch etwas Reserven für den einen oder anderen Kühlakku. Damit eine Kühltasche die Temperatur möglichst lange hält, sollte sie nicht in der prallen Sonne gelagert werden. Ein Plätzchen unter dem Sonnenschirm oder im Schatten ist ideal.

 

Unterwegs in der Bahn

 

Wer in der Bahn essen oder trinken will, muss für die Nahrungsmittel vor Ort recht tief in die Tasche greifen. Mit einer Kühltasche lässt sich dieses Dilemma aber leicht lösen. Denn durch die klimatisierte Umgebung bleibt die Kühltasche lange im gewünschten Temperaturbereich. Und selbst belegte Brote schmecken in der Regel auch noch besser als die Varianten aus dem Zugrestaurant. Von der Mitnahme einer Kühlbox oder gar einer thermoelektrischen Kühlbox ist jedoch eher abzuraten. Denn gerade zur Hauptreisezeit sind Züge oft voll – und eine Kühlbox nimmt ganz schön viel Platz weg. Die meisten elektrischen Modelle dürfen in der Bahn auch nicht an die Steckdose angeschlossen werden. Denn sie verbrauchen mehr Leistung, als das interne Stromnetz liefern kann.

 

Die beste Kühlung für die Autofahrt

 

Im eigenen Auto kann theoretisch jeder Camping Kühlschrank verwendet werden. Aber auch hier ist nicht jeder mögliche Aufwand auch wirklich sinnvoll. Denn für eine Tagestour reicht auch im Auto eine einfache Variante der Kühlung zumeist aus. Ideal ist aufgrund des Platzangebots eine Thermobox. Diese bietet mehr Stauraum und Komfort als eine einfache Kühltasche. Zudem ist sie besser isoliert und hält alle Lebensmittel somit länger frisch. Durch die dichte Hülle ist im Falle eines Falles auch ein auslaufendes Getränk kein Problem. Bei mehrtägigen Touren ist eine thermoelektrische Kühlbox ideal. Diese ist kleiner als ein Mini Kühlschrank und kann während einer Übernachtung vor Ort am Stromnetz weiterbetrieben werden. Sollte unterwegs kein Strom zur Verfügung stehen, isoliert sie aufgrund ihrer Bauweise gut und kann bei der Weiterfahrt wieder angeschaltet werden.

 

Kühlen beim Camping

 

Hier hängt die Wahl des richtigen Camping Kühlschranks vor allem von den Gegebenheiten vor Ort ab. Sollten Strom oder Gas zur Verfügung stehen, ist jeder Camping Kühlschrank geeignet. Aber auch hier gilt: Mehr Aufwand schafft nicht unbedingt mehr Campingvergnügen. Denn wenn die Kühlmöglichkeit auf dem Campingplatz erst mühsam durch die Gegend geschleppt werden muss, sollte eher ein einfacheres und leichter transportables Modell gewählt werden.

 

Fünf wichtige Tipps zum Umgang mit dem mobilen Kühlgerät

 

Vorgekühlte Ware einfüllen

 

Wer seinen Camping-Kühlschrank oder die Kühltasche für unterwegs packen will, sollte dies bereits am Tag vorher planen. Denn die Temperatur des Kühlguts spielt immer eine entscheidende Rolle, wenn es um die mobile Kühlleistung geht. Das gesamte Kühlgut sollte also idealerweise bereits am Tag zuvor zuhause im Kühlschrank auf die richtige Temperatur gebracht werden. Eigentlich logisch – muss dann das mobile Kühlaggregat für keine zusätzliche Kühlung sorgen, sondern nur die gewünschte Temperatur halten. Mit dieser Methode lässt sich viel Energie sparen und mobile Kühlzeit gewinnen. Wenn die Tour etwas länger werden soll, können Lebensmittel, die nicht schon in kurzer Zeit verbraucht werden sollen, auch vor dem Umpacken eingefroren werden. Allerdings sollte man dann bei dem langsamen Auftauvorgang im Camping-Kühlschrank bedenken, dass diese Lebensmittel Kondenswasser bilden und deswegen wasserdicht verpackt werden sollten.

 

Falls noch Platz ist: Ein Kühlakku ergibt Sinn

 

Egal, ob Kühlschrank, Kühlbox oder Kühltasche – wenn das Gewicht nicht im Vordergrund steht, sollten Kühlakkus zum Einsatz kommen. Diese speichern Kälte zuverlässig. Werden sie isoliert, also beispielsweise in einer Kühltasche gelagert, halten sie diese Kälte recht lang. Deswegen ist es sinnvoll, freies Volumen in der Kühlbox und im Mini Kühlschrank mit Kühlakkus aufzufüllen. Ein weiterer Vorteil: Gibt es am Urlaubsort die Möglichkeit, die Akkus wieder einzufrieren, dienen sie auch während der Reise und auf dem Rückweg als zuverlässige Kühlhilfe. Ebenfalls sind diese Akkus sehr praktisch, wenn unterwegs ein Malheur passiert und ein Insektenstich oder eine zu heiß gewordene Stirn gekühlt werden muss.

 

Die Kühlmöglichkeit immer nur kurz öffnen

 

Was zuhause gilt, gilt unterwegs doppelt: Mobile Kühlgeräte sollten immer so kurz wie möglich geöffnet werden. Hierfür gibt es zwei wichtige Gründe. Zunächst sind mobile Kühlgeräte nicht für Spitzenleistungen ausgelegt. Wenn sich der Innenraum zu stark erwärmt, brauchen sie sehr lange, bis sie wieder die gewünschte Kühltemperatur erreicht haben. Das wirkt sich nicht nur auf die Trinktemperatur von Getränken negativ aus. Denn wenn die Temperatur im Camping Kühlschrank zu langsam sinkt, erwärmen sich alle darin enthaltenen Lebensmittel. Dementsprechend wird bei höheren Temperaturen schnell die Bildung von Keimen angeregt – dies sollte unbedingt vermieden werden. Der zweite wichtige Grund ist, dass unterwegs immer nur eine beschränkte Menge an Energie zur Verfügung steht. Muss der Mini Kühlschrank also mit voller Leistung betrieben werden, um die Kühlung wieder zu maximieren, werden die Energievorräte schneller schwinden.

 

Gefrorenes kann mobil nicht lange gelagert werden

 

Auch wenn sich mobile Camping Kühlschränke und die Geräte zuhause ähneln, bestehen doch ein paar wichtige Unterschiede. Aufgrund des relativ geringen Volumens im Mini Kühlschrank erwärmt sich das Kühlgut schneller. Außerdem ist die maximale Kühlleistung erheblich begrenzter als gewohnt. Deswegen sollte im Camping Kühlschrank Gefriergut nicht lange gelagert werden. Diese gilt für auch für alle Modelle, die über ein gesondertes Tiefkühlfach verfügen. Während viele Lebensmittel im heimischen Gefrierschrank mehrere Monate frisch bleiben, steigt beim mobilen Kühlschrank mit jedem Öffnen die Gefahr des Antauens. Gefriergut kann im Mini Kühlschrank bis zum Verzehr weitgehend in gefrorenem Zustand gehalten werden, nach spätestens zwei Tagen sollte man es aber verbrauchen.

 

Maximale Stromzufuhr verwenden

 

Spätestens auf dem Campingplatz hat man die Qual der Wahl – soll der Camping Kühlschrank über Gas, das Bordnetz oder einen externen Stromanschluss betrieben werden? Hier gilt die Faustregel: Immer die stärkste Energiequelle nutzen. Denn auch wenn die externe Stromversorgung durch den Campingplatzbetreiber ein paar Euro extra kostet, ist sie doch optimal für den Betrieb. Alle Camping Kühlschränke können nur mit maximaler Spannung auch maximale Leistung bieten. Wer hier spart, spart schlussendlich nicht am Geld, sondern an der Lebensmittelhygiene und seiner eigenen Gesundheit.