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Windel, Töpfchen, Toilettentrainer: Der große Schritt für jedes Kind

Es ist schon ein bisschen gemein: Sobald ein Kind den Drang verspürt, selbstständig aufs Töpfchen zu gehen, stellt es fest, dass es nicht sofort die gleiche Toilette verwenden kann wie die “Großen”. Zudem bieten sich für Kinder beim Toilettengang so allerlei Fallstricke, die es durch geduldiges Üben zu meistern gilt. Denn auch wenn der Gang zur Toilette für uns ein alltäglicher Vorgang ist, über den wir zudem nicht so gerne sprechen – für Kinder, die dies gerade erst erlernen, ist der Weg aufs Töpfchen ein großes und nicht ganz einfach zu bewältigendes Abenteuer. Mit dem richtigen Vorwissen und einer guten Ausstattung meistern Eltern und Kind diesen wichtigen Schritt in der Kindesentwicklung jedoch relativ leicht.

Warum die Gewöhnung ans Töpfchen notwendig ist

Sauber zu werden ist ein natürlicher Teil unserer Entwicklung. Für Kinder ist die Gewöhnung an eine Kindertoilette oder das Töpfchen trotzdem ein gewaltiger Schritt. Denn hier geht es um mehr als nur die Kontrolle eigener Körperfunktionen. Nicht mehr gewickelt zu werden ist ein erster Abschied von der Nähe der Eltern. Die vertraute und oft über Jahre gewohnte Nähe beim Wickeln fällt weg – ein Schritt in die Selbstständigkeit. Zudem erfordert der Gang aufs Töpfchen ein erhebliches Maß an Eigenständigkeit: Kinder müssen hier Verantwortung für sich selbst übernehmen, weil ihnen nicht mehr die gesamte Fürsorge für das eigene Wohl von den Eltern abgenommen wird.
Sicher, Toilettentraining mit Kindern erfordert ein erhebliches Maß an Geduld – sowohl bei den Eltern als auch bei den Kindern selbst. Wer diesen Weg aber scheut, muss mit dem Gedanken leben, dass inzwischen zahlreiche Kinder auch noch mit vier oder fünf Jahren eine Windel tragen müssen, weil die Eltern aus falsch verstandener Rücksicht ganz auf ein Toilettentraining verzichten. Auch wenn dies als besonders schonend für die Kinderseele angesehen werden mag – spätestens im Kindergarten ist es für kein Kind mehr schön, als einziges in seiner Altersgruppe noch eine Windel tragen zu müssen.

Ab wann aufs Töpfchen: Wie man erkennt, dass ein Kind soweit ist

Das Alter, in dem Kinder so weit sind, dass sie alleine auf die Kindertoilette gehen können, variiert stark. Jungen sind hier meist etwas langsamer in der Entwicklung als Mädchen. Besonders schnelle Kinder zeigen bereits mit 18 Monaten das Bedürfnis, beim Toilettengang selbst ein Wörtchen mitzureden. Allerdings kann es durchaus auch ein Jahr länger dauern, bis sich bei einem Kind die Bereitschaft einstellt, aus eigenem Antrieb auf den Toilettentrainer zu krabbeln und so selbstständig zu sein wie die Großen.

Früher herrschte die Vorstellung vor, dass Kinder ab dem Alter von etwa einem Jahr bereits an den Toilettengang gewöhnt werden sollten. Inzwischen weiß man, dass sie mit 12 Monaten sicher noch nicht in der Lage sind, die entsprechenden Körperfunktionen wirklich korrekt zu deuten oder gar zu kontrollieren. Ein Toilettentraining mit einem Töpfchen oder einem Toilettentrainer ergibt erst dann Sinn, wenn ein Kind beginnt, hier etwas Eigeninitiative zu zeigen. Dies kann sich durch unterschiedliche Signale bemerkbar machen:

  • Sobald ein Kind beginnt, die Signale der eigenen Verdauung zu deuten, wird es dies auch signalisieren. Wenn Blase oder Darm drücken, wird das Kind unruhig, rutscht hin und her und zeigt durch seine Körperhaltung und Mimik, dass es auf die Toilette muss.
  • Mit dem Verstehen der Körperfunktionen kommt auch das Bedürfnis, diese mitzuteilen. Zumeist beschränkt sich die am Anfang auf eine “Erfolgsmeldung”. Das Kind gibt also Bescheid, dass es gerade “Kacka” oder “Pipi” gemacht hat. Erstes Signal hierfür kann aber auch einfach ein erstauntes “Oh!” sein.
  • Wenn Kinder beginnen, ihren Körper zu verstehen, ziehen sie sich oft an einen ruhigen Ort zurück, um ihr Geschäft in die Windel zu verrichten, beispielsweise hinter einen Vorhang oder in ein anderes Zimmer.
  • Sobald der Zusammenhang zwischen der eigenen Verdauung und dem Nutzen einer Toilette verstanden wird, beginnen Kinder, daran auch ein Interesse zu entwickeln. Sie möchten Erwachsene beim Toilettengang begleiten und zeigen sich an dem gesamten Vorgang sehr interessiert.
  • Sind Kinder in der Lage, sich eine einfache Hose selbst auszuziehen oder fangen sie an, deutliches Unbehagen bei einer vollen Windel zu zeigen, sind sie in der Entwicklung weit genug fortgeschritten, mit dem Toilettentraining zu beginnen.
Wer sich beim “Töpfchentraining” unsicher ist oder eine strukturierte Schritt-für-Schritt-Anleitung bevorzugt, dem sei folgendes “Trainigsprogramm” wärmstens ans Herz gelegt

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Was bei jedem Töpfchen wichtig ist

Welches Töpfchen für ein Kind das Richtige ist, hängt sehr vom Alter und Entwicklungsstand des Kindes ab. Zudem ist nicht jede Kindertoilette für jeden Einsatz – beispielsweise unterwegs – geeignet.

Dementsprechend gibt es verschiedene Systeme, um dem Kind und der Situation gerecht zu werden.
Einige Merkmale sollte eine Kindertoilette jedoch immer aufweisen, ganz unabhängig davon, ob es sich um ein einfaches Töpfchen, einen Toilettensitz oder einen Toilettentrainer handelt. Der wichtigste Punkt an einer Kindertoilette ist immer die Sicherheit. Das System sollte aus bruchfestem Kunststoff bestehen und zudem für das Kind genug Halt bieten, um sicher darauf sitzen zu können.

Dass die Oberfläche nicht nur auf der Sitzfläche, sondern am gesamten Töpfchen leicht zu reinigen sein sollte, versteht sich eigentlich von selbst. Zudem sollte eine Kindertoilette nicht nur Halt für das Kind bieten, sondern auch selbst einen sicheren und stabilen Stand haben. Kinder neigen nun mal dazu, immer spielen zu wollen und meistens in Bewegung zu sein. Ein Töpfchen muss also auch dann sicher stehen, wenn der aktuelle Benutzer zu etwas Ungeduld oder einfach zu überschäumendem Bewegungsdrang neigt.

 

Der Tiefstuhl

Das klassische Töpfchen gibt es mutmaßlich schon so lange, wie Menschen Kinder haben. In der einfachsten Variante besteht es aus einem zumeist oval geformten Sitz, in den eine Vertiefung für das gewünschte Ergebnis eingearbeitet ist.

Einteilige Töpfchen bieten hierbei einen klaren Vorteil: Sie sind in der Regel sehr stabil, zudem kann durch den Verzicht auf Anbauteile auch nichts verloren gehen. Diese Art von Kindertoiletten wird meist zuhause verwendet, sind sie doch mit einem Handgriff einsatzbereit.
Etwas komfortabler sind Varianten, die über einen herausnehmbaren Innenteil verfügen. Dieser bietet den Vorteil, dass bei der Reinigung nicht immer das ganze Töpfchen, sondern nur der tatsächlich verschmutzte Teil gewaschen werden muss. Damit fällt die Handhabung etwas leichter.

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Ein weiterer sinnvoller Zusatz ist ein Deckel. Hier geht es weniger darum, die Hinterlassenschaften zu verbergen, denn auch die Toilette für das Kind sollte selbstverständlich immer direkt nach der Benutzung gereinigt werden. Aber mit einer stabilen Sitzfläche kann die Kindertoilette vom Kind auch jederzeit als Stuhl genutzt werden. Damit fällt die Gewöhnung an das neue Möbelstück etwas leichter – wer keine Berührungsängste zeigen muss, akzeptiert auch den damit verbundenen Toilettengang einfacher.

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Um die Motivation, am Ort des Geschehens zu verweilen, zu erhöhen, haben sich die Hersteller diverse Dinge einfallen lassen. Musiktöpfchen oder Sitze mit eingebauten Spielelementen erfreuen sich bei Kindern tatsächlich einer gewissen Beliebtheit. Denn gerade am Anfang kann der eigenständige Gang auf die Toilette etwas länger dauern – da ist etwas Ablenkung hilfreich, damit das Kind nicht sofort wieder vom Töpfchen klettern will. Der Phantasie sind hier nur wenige Grenzen gesetzt. Es gibt Systeme, die an Kinderautos erinnern und sogar ein Lenkrad haben. Wer etwas mehr investieren will, bekommt auch komplette Sitze, die über Spiel-Elemente in den Armlehnen verfügen.

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Der Toilettentrainer

Nicht jedes Kind mag den Gang auf ein Kindertöpfchen. Oft spielt hier eine Rolle, dass man die Dinge so machen will, wie man sie von den Erwachsenen vorgelebt bekommen hat. Zudem spielt auch die Größe des Kindes eine Rolle, denn irgendwann ist ein einfaches Töpfchen schlicht und ergreifend zu klein, um darauf noch bequem sein Geschäft verrichten zu können.

Toilettentrainer sind hier eine gute Lösung. Ein Toilettentrainer besteht aus einem stabilen Aufsatz, der auf eine normale Toilette aufgelegt wird, zudem verfügt der Toilettentrainer über eine fest installierte Leiter. Diese hat zumeist eine Zwischenstufe und ermöglicht es dem Kind, alleine bis auf den Toilettensitz zu klettern. Diese Art der Kindertoilette bietet für alle Beteiligten deutliche Vorteile. Denn das Kind kann nicht nur seine Eigenständigkeit beweisen, sondern es lernt gleichzeitig auch den Umgang mit einer herkömmlichen Toilette. Durch den Aufsatz auf der Toilettenbrille sinkt die Unfallgefahr deutlich, also kann auch hier noch etwas mehr Zeit mit der Gewöhnung an die neue Tätigkeit verbracht werden. Für Eltern ist der Toilettentrainer ebenfalls von Vorteil. Denn die Hinterlassenschaften müssen nicht mehr entsorgt werden – landen sie doch genau dort, wo sie hingehören.

Wichtig bei einem Toilettentrainer ist, dass nicht nur der Sitz stabil ist, sondern das Modell auch über einen sicheren Stand verfügt. Nützlich hierbei sind Standfüße, die über eine Rutschsicherung verfügen. Ebenfalls hilfreich ist es, wenn der Toilettentrainer am oberen Ende der Leiter Griffe hat, damit das Kind nach dem Toilettengang auch ohne fremde Hilfe wieder aufstehen kann. Wer einen Toilettentrainer auch unterwegs verwenden will, sollte ein Modell in Betracht ziehen, das nicht nur verstellbare Beine hat, sondern auch leicht zusammenklappbar ist.

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Der Toilettensitz

Der letzte Schritt vor dem normalen Toilettengang, ist der Toilettensitz fürs Kind. Im Endeffekt gleicht dieses System dem Toilettentrainer, allerdings wird hier auf eine angebaute Leiter verzichtet. Dieses Modell ist für alle Kinder geeignet, die es schon alleine auf die Toilette schaffen. Es bietet durch eine Verkleinerung der Toilettenöffnung noch den Schutz vor Unfällen, Kinder können aber schon beinahe erwachsen die Toilette nutzen.

Viele Toilettentrainer können durch einen Abbau der Leiter zu einem Toilettensitz für Kinder umgebaut werden. Für alle, die keinen Trainer besitzen, sind die Modelle aber auch einzeln im Handel erhältlich. Ein weiterer Vorteil dieses Systems ist, dass es leicht auf Reisen mitgenommen werden kann. Damit kann es auch sehr gut an öffentlichen Orten genutzt werden. Denn neben dem Schutz vor Unfällen bietet ein Toilettensitz auch ein Mehr an Hygiene, da Kinder nicht mit der Toilette selbst in Berührung kommen.

Das Reise-Töpfchen als praktisches Kombigerät

Wer mit kleineren Kindern unterwegs ist und sich nicht auf Windeln verlassen will, kann zum Reise-Töpfchen greifen. Bei dieser Kindertoilette ist der Deckel verschließbar, zudem verfügen sie zumeist über ein etwas kleineres Volumen. Damit kann auch unterwegs das kleine oder große Geschäft auf die schon gelernte Methode verrichtet werden.
In der Regel sind diese Toiletten etwas stabiler gebaut, damit sie auch als Sitz oder als Spieltisch verwendet werden können. Die etwas stabilere Ausstattung macht sich in einem geringfügig höheren Preis zwar bemerkbar, auf einer Reise sind diese Töpfchen aber die optimale Lösung.

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